viverrida: (books)
Oder: Wann hat man schon mal die Möglichkeit, im Codex Manesse zu blättern?

Schon seit einigen Monaten gibt es ein paar Orte weiter eine Ausstellung mit "Schätzen der mittelalterlichen Buchkunst aus zehn Jahrhunderten". Wie das mit Ausstellungen so ist, gelingt der Besuch entweder gar nicht oder erst kurz vor knapp. Letzteres war hier der Fall, wobei ich es immerhin eine ganze Woche vor Ausstellungsende geschafft habe. Hurra!
Das "Besondere" an dieser Ausstellung ist, dass es sich bei allen Werken um Faksimile, also originalgetreue Nachbildungen, handelt. Was als noch größere Besonderheit zur Folge hat, dass man in einigen der Werke blättern darf. Zum Beispiel im Codex Manesse. Und in den Trés Riches Heures du Duc de Berry. Und im Book of Kells. Erstere beide begegnen einem früher oder später, wenn man nach historischen Bildquellen für mittelalterliche Gewänder sucht. Letzteres... ist einfach unglaublich schön. Und unterscheidet sich bei den Illustrationen doch deutlich von all den anderen weltlichen und religiösen Werken, die zu sehen waren. Insgesamt waren das 76, also eine durchaus beeindruckende Ansammlung.
Es gab aber nicht nur Schönes für die Augen, sondern auch Informatives. Angefangen bei der Entwicklung der Schrift, über ägyptische Hieroglyphen, die Herstellung der alten Bücher (Materialbeschaffung, etc, erst schreiben und malen, dann binden), Herstellung der Faksimile...

Doch, ich bin wirklich froh, dass ich mir das nicht habe entgehen lassen.
viverrida: (augen)
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich bei mir beliebt zu machen. Definitiv nicht dazu gehören folgende:

- wenn man um diese Jahreszeit zu einer einwöchigen Fortbildung fährt, Schlafklamotten mitnehmen, die eher zum Hochsommer als zum Herbst passen, weswegen man nachts nicht nur das Fenster zu, sondern auch die Heizung anmachen muss (und die Federbetten dort sind wirklich, wirklich warm)
- kurz vor dem Schlafengehen nochmal ein paar Tassen Tee trinken, damit man dann nachts auch mindestens zweimal rausmuss
- sich dabei natürlich auch nicht möglichst leise verhalten, sondern so rumtrampeln und auf die Türklinke hauen, dass ich trotz Ohrstöpseln (die ich hasse, nebenbei bemerkt) davon wach werde
- des morgens zwischen 5 und 6 den Wecker stellen (und, s.o. von wegen leise sein), um weiß der Geier was zu tun, weil es ja nicht reicht, dass man um halb sieben vom lieblichen Gong nebst erbaulicher Gott-liebt-dich-Mucke der Unterkunft (Jugend- und Freizeitheim. Ahahahaha.) geweckt wird

Und natürlich bin ich nach der Woche Schlafmangel und Pestbeulenversammlung mal wieder krank.

Ich brauche nächstes Mal definitiv ein Einzelzimmer. *zuck*
viverrida: (fool)
Mache ich zu Silvester schon seit Jahren aus Prinzip nicht mehr. Dieses Jahr ist das so eine kleine Ausnahme, wobei der Vorsatz von irgendwann im Januar stammt. (Glaube ich.)
Der Vorsatz? Mehr bloggen.
Ist jetzt im Vergleich zum Vorjahr keine große Kunst (mit diesem Beitrag nämlich genau genommen schon passiert). Dabei soll's aber nach Möglichkeit nicht bleiben. *hust* Konkrete Vorhaben in Sachen Regelmäßigkeit hab ich keine, sowas demotiviert mich nur. Irgendwelche unglaublich kreativen Ideen für Themen gibt's auch nicht. Mein einziges Ziel ist an der Stelle, wieder mehr zu schreiben, nachdem mir das in letzter Zeit doch ziemlich gefehlt hat. Es ist ja auch nicht so, als gäbe es nie was zu erzählen.
Uuund um die neugefundene Motivation nicht gleich überzustrapazieren, beende ich diesen Beitrag an dieser Stelle. Gute Nacht. *g*
viverrida: (kruemelmonster)
Es begab sich vor zwei Wochen (und zwei Tagen), dass ich die schon mehrfach aufgeschobene (und ich weigere mich, dafür die alleinige Verantwortung zu übernehmen) Holunderblütensammelaktion dann doch mal durchgesetzt habe.
"Holunder ist verblüht", haben sie gesagt. "Dafür ist es jetzt einfach zu spät", haben sie gesagt.
Unter Einsatz eines Regenschirms (Mit gebogenem Griff. Zum Äste in erreichbare Höhe Ziehen.) und einer gehörigen Portion "will aber!" habe ich sie eines besseren belehrt und – mit einiger Not und Mühe, ich geb's ja zu – genug Blüten für einmal Sirup zusammenbekommen. Immerhin hatte ich mir den Sirupzucker dafür extra aus Österreich mitbringen lassen, da konnte ich ja schlecht bis nächstes Jahr mit der Verarbeitung warten. (Auch wenn der Zucker natürlich ein paar Jahre haltbar ist. Ach.)
Sehr praktisch, das Gemisch; letztes Jahr von einer Kollegin meiner Mutter als Urlaubsmitbringsel erhalten und für sehr gut befunden. Man muss sich keine Gedanken um Zutatenmengen machen und das Ergebnis schmeckte ausgezeichnet. (Ist auch tatsächlich nur Zucker mit Zitronensäure, also nix drin, was einen sonst gerne mal von Fertigdingen fern hält.)
Den diesjährigen Sirup hab ich inzwischen auch schon probiert. Und für gut befunden. Manchmal führt "will aber!" eben doch zum Ziel.

Mond da!

Jan. 27th, 2013 10:09 pm
viverrida: (abend)
Es mag spannendere Beschäftigungen geben, aber: Dem Mond dabei zusehen, wie er über Nachbars Scheune aufgeht? Einfach nur schön!
viverrida: (abend)
Man mag es kaum glauben, aber es haben sich mittlerweile doch tatsächlich ein paar Bewohner im Insektenhotel eingefunden. Ob‘s am neuen Standort liegt? Wer weiß.
Vor allem der angebohrte Holzblock erfreut sich einer gewissen Beliebtheit, und das bei mindestens zweierlei Spezies. Jedenfalls schließe ich das aus den zweierlei „Zimmertüren“. Dings.
Bei den Schilf- und Grashalmen scheinen sich auch ein paar Tierchen eingenistet zu haben, nur den löchrigen Ziegel mag wohl niemand so richtig. Nuja, vielleicht kommt auch das noch. Es sieht fast so aus, als ob schon ein paar Gäste ausgeflogen seien; ich werde das mal weiter beobachten

Beweisfotos )

Pampa '11

Jul. 4th, 2011 09:23 pm
viverrida: (kakapo)
(Bedingt durch akute Formulierungsunfähigkeit teils in Form von Stichpunkten. Öfter mal was neues ausprobieren und so.)

Dieses Jahr habe ich mir die ganze Woche gegönnt, und selbst das war noch zu kurz. Aber hey, besser als nichts.
Die dritte Pampa fand statt mit ein paar Tagen tropischer Hitze Anfang der Woche und... weniger erfreulichem Wetter ab der Hälfte.
Ohne Klettergarten (allgemein) und ohne Reiten (für mich), dadurch aber auch ohne Bremsenbisse/-stiche. Woho.
Dafür mit Wanderungen zur Ruine (inzwischen haben wir es, glaube ich, alle mal da hoch geschafft), und durch den Wald zu Waldseen mit torfigem Ufer (mit Wippfunktion! *schmopfschmopfwobbelwobbel*). Es gab das fast schon obligatorische Poi-Geschwinge (wir werden immer mehr, ha!), Poolnudelschlachten, um den Besetzer des roten Sessels zu stürzen, Hängesitze am Rand des Pools (sehr großartig zum Lesen, solange niemand im Wasser rumspritzt), Pooldance, nächtliches sowie tägliches Beisammensein im "Poolhaus" mit Handarbeitskreis, Laptopverkabelungen und Lästerrunden Momenten großer Einigkeit. Es wurde an einem Abend (teils gewandet) im Gasthaus diniert und im (Halb-)Dunkeln zurück zum Hof gewandert. Es wurden des nächtens Sterne, Raumstationen und Satelliten beobachtet und eine neue Religion gegründet (Fridgearians. Wir sind nur ein vergessenes Tiefkühlgericht rechts hinten in Gottes Kühlschrank). Das Grillen hat diesmal der Partyservice übernommen, und auch sonst mussten wir nicht gerade Hunger leiden.
Alles in allem also wieder eine großartige Zeit.

Doomsday?

May. 11th, 2011 09:48 pm
viverrida: (fool)
Erkenntnis des Tages:
Wenn man gerade dabei ist, K.J. Parkers Scavenger-Trilogie zu lesen, dann macht man sich beim eher ungewohnten Anblick zweier Krähen auf dem First des Nachbarhauses, während rundherum schwarze Wolken aufziehen, schon so seine Gedanken.
Der nächste Weltuntergang kommt bestimmt, jaja.
viverrida: (fangirling)
Sollte jemand demnächst auf die Idee kommen, The Wars of Light and Shadow zu verfilmen, wäre ich übrigens dafür, dass Mike Dopud Talvish spielt. Weil und so.
(Was nun wirklich nicht heißen soll, dass die Bücher meinetwegen unbedingt verfilmt werden müssten. Das könnte kaum gut gehen.)

Außerdem könnte Frau Wurts dann so langsam mal wieder damit aufhören, meine Lieblingsnebencharaktere abzumurksen. Jaaa, ich weiß, wenn die alle immer überleben, wird es irgendwann unrealistisch. Trotzdem. *hmpf*
viverrida: (kruemelmonster)
Habe ich heute nicht gemacht, aber ich muss gestehen, ich war versucht es zu tun. Nachdem die Innenbeleuchtung des Ofens vor kurzem dem Geist aufgegeben hat, ist das mit Dingen, die man im Auge behalten will so eine Sache.
In dem Fall waren es Mandelmakronen, weil noch drei Eiweiß übrig waren, die weg mussten. Also Eischnee geschlagen, mit Zucker, ein bisschen Zitrone und gemahlenen Mandeln vermischt, und auf (ebenfalls übrige) Oblaten gesetzt. Dabei davon ausgegangen, dass sich der "Teig" ähnlich dem der Kokosmakronen verhalten würde, weil ja schließlich in beiden Rezepten steht "mehr trocknen als backen". Falsch gedacht. Die kleinen Häufchen sind, kaum dass sie im Ofen waren – und gänzlich anders als die Kokosmakronen – plötzlichem Expansionsdrang verfallen und haben sich in sämtliche Richtungen ausgedehnt. Was ein bisschen unpraktisch war, groß und (fast) oblatenbedeckend wie ich sie gemacht hatte. Hmpf.
Immerhin sah das Ganze am Ende doch nicht komplett wie eine Riesenmakrone aus, und abgesehen davon, dass sie eben alle leicht zusammengewachsen waren, sind sie eigentlich ganz hübsch geworden, meine Mandelmakronen. Abgesehen von den fünf "Übrigen", die nicht mehr aufs erste Blech gepasst haben, für die ich aber nicht nochmal eine Dreiviertelstunde vor dem Ofen Wache halten wollte, weswegen ich sie auf ein Miniblech und das auf ein Gitter verfrachtet habe, das ich dann etwa im 10-Minutenabstand von über nach unter dem anderen Blech bewegt habe. Was lernen wir daraus? Auch in einem Ofen mit Ober- und Unterhitze kann man mehr als ein Blech Plätzchen auf einmal backen. Es ist nur... ein bisschen aufwändig. *hust*
... Durch diese ständigen Umzüge sind die letzten Fünf ein bisschen in sich zusammengesackt, um zum eigentlichen Punkt dieser Ausschweifung zu kommen.

Lecker sind sie jedenfalls. Und krümelig. Sehr krümelig.

Höhö.

Feb. 26th, 2011 12:11 am
viverrida: (Default)
Da muss ich das Bücherstöckchen doch mal spontan unterbrechen.


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Einen Drachen. *g* Wasn, da steht nicht, dass es zwingend ein reales Tier sein muss, oder?
Ich finde das Wort "Taschendrache" aber einfach toll (jaaa, Marktsprech, ich weiß. Trotzdem.), und die Vorstellung von so einem kleinen fliegenden Feuerspucker in der Hosen- oder Handtasche hat was. Natürlich müsste er entsprechend erzogen sein, dass er nicht plötzlich in der Tasche zu husten anfängt, oder, noch schlimmer, einen absichtlich ankokelt. Aber unter dieser Voraussetzung (und vielleicht noch der, dass er sich unsichtbar machen kann, wer weiß, auf was für Ideen die Leute™ sonst kommen)... die Möglichkeiten!
viverrida: (abend)
So richtig damit anfreunden kann ich mich trotz Weihnachtsmarkt gestern und erstem Schneespaziergang heute allerdings noch nicht. Mag auch daran liegen, dass es letztes Jahr um diese Zeit schon seit über einem Monat Schnee hatte; da war bis (fast) Anfang Dezember mehr Zeit zum Eingewöhnen. Oder so.
Jedenfalls der gestrige Weihnachtsmarkt. "Schlossweihnacht". Hmhm. Das Ambiente ist ja wirklich schön, aber dass es zum Konzept gehört, den Ausstellern/Anbietern/whatever keine Auflagen zu machen, was sie anbieten dürfen, ist in meinen Augen nicht nur von Vorteil. So waren es halt wieder drei, vier Stände mit wirklich schönen und vor allem weihnachtlichen Sachen (und ja, ich weiß, dass "schön" auch Geschmacksache ist) und der Rest eher Ramsch, bzw. Fress- und Saufstände. Die gehören zwar definitiv auch dazu, aber wenn sie über die Hälfte der Stände ausmachen... Naja.
Nachdem mein Chor wie jedes Jahr auch einen Stand hatte (na, wer errät, was verkauft wurde? *hust*), durfte ich vier Stunden Dienst schieben. Freiwillig natürlich, außerdem hatte ich mich für die Küche eingetragen, wodurch ich nicht in der Kälte rumstehen musste, sondern im halbwegs Warmen u.a. Glühwein gemischt habe. Hätte definitiv schlimmer sein können. *g*

Die Plätzchenbackerei ist dieses Jahr noch nicht so richtig angelaufen, zwei Sorten sind es erst: Schokomakronen und Mandelplätzchen. Letztere habe ich zum ersten Mal gemacht, und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein. Sooooo lecker. Keine Ahnung, ob da bis Weihnachten noch welche übrig sind...
viverrida: (Default)
Auch wenn ich eigentlich an allen Jahreszeiten etwas finden kann, mag ich den Herbst schon immer am liebsten. Blätter, bunt an den Bäumen, oder raschelnd am Boden, Herbststürme, alles wird ein bisschen ruhiger... Mit dem typischen Novemberwetter kann ich jetzt nicht soviel anfangen, zumindest nicht auf Dauer, aber der heutige Tag war da ja zum Glück eine Ausnahme.
Dank dem Feiertag ließ sich die auch noch nutzen, obwohl ich erst gegen Abend spazierengegangen bin. Hatte zwar den Nachteil, dass ich von der Sonne nicht mehr so übermäßig viel gesehen habe, aber dafür konnte ich dann auf dem Rückweg bei allmählich hereinbrechender Dämmerung diese klischeehafte typische schöne Herbststimmung genießen; wenn der Nebel allmählich über die Felder und Wiesen kriecht, am ansonsten blauen Himmel ein paar rosa Schleierwolken... hach. Nur meine Kamera hatte ich natürlich nicht dabei – man kann wohl nicht alles haben. *g*
viverrida: (Default)
... ich bin nur meistens einfach zu faul. *ugly* Also etwas verspätet zum letzten Wochenende, oder vielmehr zum Samstag, den Sonntag hab ich größtenteils an der Sonne liegend verbracht. (Was angesichts des Wetters an den Tagen davor schon ein erwähnenswertes Ereignis ist. Aber lassen wir das.)
Zum Samstag also. Ein schöner Tag, der erste nennenswert schöne in dieser Gegend seit einiger Zeit, und damit wie geschaffen für ein Sommerfest im Grünen. Zwei aus meiner Irish Set Dance-Truppe haben wie schon im Jahr davor (und davor und davor... aber da kannte ich die Leute ja noch nicht) auf ihren Bauernhof geladen, zu gutem Essen, Tanz, geselligem Beisammensein und Scheunenkino. Fürs Buffet hatte jeder irgendwas mitgebracht, wodurch es für alle Geschmäcker etwas gab; getanzt wurde diverses aus verschiedenen Ländern – französisch, israelisch, griechisch und dergleichen mehr. Und natürlich irisch. *g* Uuund ich kann jetzt endlich Mazurka tanzen. Nicht dass das sonderlich schwer wäre, aber wenn es einem halt nie jemand beibringt...
Außerdem bin, oder vielmehr wurde, ich auf die Musik von Cantovivo gestoßen. Dorten kann man sich ein paar von ihren Lieder anhören. Hachedihach.
Nachdem es dann dunkel geworden ist, haben sich die meisten Anwesenden in der Scheune versammelt. Gezeigt wurde "Gucha", ein Film über das gleichnamige serbische Musikfestival. Die eingebaute Liebesgeschichte hat kitschig und pathetisch zwar neu definiert, aber insgesamt ein netter Film, auf den man sonst nicht so ohne weiteres stoßen würde, und mit toller Musik. Sofern man Blasmusik mag, was ich aber tue. *g*
So gegen halb eins war ich dann wieder daheim. Ideale Voraussetzungen also für einen faulen Sonntag auf der Wiese hinterm Haus.
viverrida: (beckett)
Am Wochenende war es mal wieder so weit: das inzwischen zur Institution werdende (wheee!) Treffen in der fränkischen Pampa stand an. Eigentlich ging es am Montag schon los, aber ich bin immer noch zu nett/doof für diese Welt und durfte deswegen am Donnerstagnachmittag noch arbeiten. Hmpf. Aber nach fünfeinhalbstündiger Zugfahrt und dann nochmal etwa einer halben Stunde im Auto (yay Abholservice!) war ich am Freitag so gegen drei dann auch endlich mit von der Partie. Nach dem ersten Besuch in meinem Zimmer, das ich unter anderem mit [livejournal.com profile] grashuepfer geteilt habe, ging es erstmal direkt in den Pool. Hach, der Pool... *herzchen* Dieses Jahr war er doch ein ganzes Stück wärmer als im letzten Jahr, was ihn gleich nochmal toller gemacht hat. Ansonsten ging der Freitag eigentlich relativ faul vorüber, unterbrochen von Welpen ansqueen, ersten Poi-Versuchen, Planschen im Pool, Lesung der ganz speziellen Art, uuund natürlich der großartigen Feuershow von R. Die allerdings etwas verspätet begann, weil da gerade die Hofherrin den Poolputzroboter eingestöpselt und in den Pool gesetzt hatte. Der musste dann natürlich erstmal ausgiebig bewundert werden. *hust* Nach der Show gab es dann allerdings breite Zustimmung zu dem denkwürdigen Satz: "Du bist besser als der Poolroboter!" Wobei letzterer doch nochmal gewürdigt und angefeuert wurde. Natürlich ohne dass bei denen, die da am Beckenrand standen, Alkohol im Spiel gewesen wäre. Versteht sich ja von selbst.
Der Samstag begann dann vergleichsweise früh. Die Meisten haben sich zu einem Klettergarten begeben, aber zusammen mit zwei weiteren Damen aus unserer Runde habe ich meinen Hintern nach etwa sieben Jahren mal wieder auf ein Pferd geschwungen. Oh, er hat es mir nicht gedankt. *ugly* Schön war es aber trotzdem, auch wenn ich mir dabei einen Bremsenbiss an meinem Knöchel eingefangen habe, der mittlerweile so stark angeschwollen ist, dass ich kaum noch laufen kann. Grrrr!
Am Nachmittag war man dann eher faul, im Pool, hat mit Schwertern gespielt, Plastikflaschen geköpft, wieder mit Poi gerudert, über die Bravo gelästert, getanzt... und am Abend kam die Presse. *hust* Nachdem die Hofbesitzerin eh so begeistert von uns ist und war (dieses Jahr gab es sogar einen Geschenkkorb von uns, weil es uns so freut, wenn man sich über uns freut *g*), fand sie wohl, das wäre auch gute Werbung für den Hof, wenn die Zeitung über uns und unsere Aktivitäten berichtet. Jau. Machte einen sehr netten und kompetenten Eindruck der Mensch, hat sich auch alles erklären lassen und fleißig nachgefragt. Und geknippst. Schwertgefuchtel, Getanze, und eine Feuershow gab es für ihn dann auch nochmal. Jetzt sind alle auf den Artikel gespannt. *g*
Gegen kurz nach neun und somit viel zu früh war das Pampatreffen dann am Sonntagmorgen für meinen Fahrer und mich vorbei, weil er an dem Tag leider noch anderes zu tun hatte. Wenigstens verlief die Fahrt nett und entspannt. Und die Vorfreude aufs nächste Jahr hat sich auch schon eingestellt. *hibbel*
viverrida: (Default)
Aaalso, bis auf weiteres wird das noch nichts mit mir und der Chorleiterschule. Scheitert neben meinen mangelnden Klavierkünsten (unbekannterweise Lieder vom Blatt spielen? Ahahaha.), absolutem Unwillen vorzusingen, und Theoriedingen, mit denen ich schon in der Schule nicht viel anfangen konnte (Quintenzirkel. Ürgs.), auch daran, dass das etwa zehn Samstage in Anspruch nehmen würde, Schulferien ausgenommen. Äh, nee. Muss ich grade echt nicht haben. "Bis auf weiteres" aber, weil mir Frau Dirigentin dann halt doch noch ein "vielleicht irgendwann mal" aus den Rippen geleiert hat. Nja. Wir werden sehen.

Im übrigen wartet das Insektenhotel weiterhin auf (sichtbare) Bewohner, aber das kann auch gut daran liegen, dass es inzwischen ein bisschen arg im Schatten steht. Muss wohl doch einen anderen Platz bekommen; dann sehen wir weiter.

Und eiiigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, diesen Monat mal öfter zu bloggen. Ja. *hust* Das üben wir nochmal.
viverrida: (Default)
Weil der geneigte Gartenfreund auch den heimischen Nützlingen etwas Gutes tun will, baut er ihnen eine passende Behausung, auf dass sie wachsen und gedeihen und dem Ungeziefer den Garaus machen mögen.

Man nehme eine Weinkiste und tackere innen rundherum Hasendraht (oder dergleichen) fest, damit keine Nager auf die Idee kommen, sich an den Hotelgästen zu bedienen. Das Ganze dann noch zum Schutz vor Witterungseinflüssen mit Schilfmatten (Badematten tun‘s aber auch) auskleiden. Unten einen löchrigen Ziegel reinlegen, ein Brett dahinter, den Leerraum dahinter mit Holzwolle oder Stroh füllen. Darauf ein Stück Hartholz, in das man Löcher von unterschiedlichem Durchmesser und unterschiedlicher Tiefe gebohrt hat. Ganz durchgebohrt sollen sie allerdings nicht sein. Leerraum wieder ausstopfen.
Für die obere Etage des Hotels besorge man sich (von woher auch immer) mehrere Arm voll Gras- und Schilfstängel unterschiedlichen Durchmessers, markig und hohl, schneide sie etwa fünf cm kürzer zu, als die Kiste tief ist, und achte dabei darauf, dass eventuell anwesende Katzentiere die Stängel vor Begeisterung ("Spielzeug! Alles meins!") nicht kurz und klein spielen. *hust* Die zugeschnittenen Stängel bis an die hintere Wand schieben. Wenn keine mehr Platz haben, Hasendraht vor die obere Etage tackern, damit die zukünftigen Bewohner nicht vom Specht gefressen werden. Jetzt noch Dachpappe auf‘s Dach und an die Rückwand (und wenn vorhanden Ziegel auf‘s Dach) und dann das Hotel an einen sonnigen Platz stellen, Frontseite nach Süden ausgerichtet, mindestens 30 cm überm Boden, damit es bei Regen vor Spritzwasser geschützt ist. Und ... warten, dass die ersten Gäste einziehen.

So sieht das Ganze dann aus:

Höm.

Mar. 16th, 2010 11:32 pm
viverrida: (fool)
Ich muss mal wieder fangirlen. *g* Nachdem ich vor ein paar Tagen endlich mal dazu gekommen bin, Iron Man zu sehen (vor hatte ich das ja nun schon länger) und dann gestern auch noch Sherlock Holmes angeschaut habe, kann ich nicht umhin festzustellen, dass sich bei mir eine gewisse Begeisterung für Robert Downey Jr. eingeschlichen hat. Gut, ganz neu ist die nicht, ich fand ihn schon damals* toll, aber inzwischen? Huuuh. Wobei ich persönlich finde, dass er zu den Männern gehört, die mit Bart deutlich besser aussehen als ohne; und wenn es auch nur ein paar Stoppeln sind wie bei Holmes. Davon, dass ihm die Jahre gutgetan haben, ganz zu schweigen.
Vom rein Oberflächlichen weg muss ich sagen, dass mir Iron Man doch um einiges besser gefallen hat als Sherlock Holmes. Womit ich nicht sagen will, dass ich letzteren irgendwie schlecht fand, ganz und gar nicht. Gerade Holmes und Watson zusammen waren herrlich, da hab ich ein paarmal gut gelacht. (Und Jude Law sieht sogar mit Rotzbremse gut aus, aber ich wollte mich ja mit dergleichen Oberflächlichkeiten zurückhalten.) Der Fall war auch durchaus spannend, Holmes' Arbeitsweise interessant und die Kostüme eh toll und ich werde mir den Film bei Gelegenheit sicher nochmal anschauen, aber bei Iron Man hätte ich das nach dem Ende des Films am liebsten gleich wieder getan. Da war das Fangirl in mir einfach zu oft zu entzückt – die künstliche Intelligenz, mit der sich Stark "unterhält", die Computer, die Roboter, die Autos, und überhaupt. Thiii! *hust* Das soll nun nicht heißen, dass es nicht auch Dinge gab, die mich tendenziell gestört hätten, aber das "oh wie toll ist Amerika" wenigstens war für mich plakativ genug, dass ich es als ironisch einstufen konnte. Nein, ich gehe nicht wirklich davon aus, dass es von den Machern so gemeint war, aber in meiner kleinen Welt funktioniert es damit. Uuund ich freue mich auf den zweiten Teil. Auch den von Sherlock Holmes, wobei das ja noch ein Weilchen dauern wird. Aber so schnell, wie die Zeit immer vergeht...



*Keine Sorge, ich finde das Bild auch eher witzig als sonstwie ansprechend. ;-)
viverrida: (fool)
Wobei es doch eher Schnee als Eis war, aber ich mag den Funkensonntag trotzdem. *g* (Hat auch den enormen Vorteil, dass man immer nur etwa ein Jahr auf den nächsten warten muss, nicht wie bei gewissen Büchern gewisser Autoren... ) Kurze Erklärung für die Unwissenden: Am Sonntag nach dem Aschermittwoch wird hierzugegend auf einem großen Feuer (dem Funken) symbolisch der Winter (in Gestalt einer Hexe) verbrannt. Längere Version gibt's auf Wikipedia. ;-)
Das Bild ist vom vorletzten Jahr, nachdem ich diesmal meine Kamera daheim gelassen hatte, in dem Glauben, ich hätte letztes Jahr Bilder gemacht. Da war der Wunsch mal wieder der Vater des Gedanken.

Feuer und Schnee, auch wenn man von letzterem nichts sieht )


Sonst so: Kroküsser! :-D Gestern die ersten vor dem Haus entdeckt, auch wenn man sie bisher nur als zukünftige Krokusse erkennen kann, wenn man weiß, dass im letzten Jahr an der Stelle welche standen. *hust* Egal, der Frühling naht, da ändert auch die hartnäckige Schneedecke (so 20 cm werden's wohl noch sein) hinterm Haus nichts. Wheee!
Page generated Sep. 24th, 2017 06:59 am
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