viverrida: (augen)
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich bei mir beliebt zu machen. Definitiv nicht dazu gehören folgende:

- wenn man um diese Jahreszeit zu einer einwöchigen Fortbildung fährt, Schlafklamotten mitnehmen, die eher zum Hochsommer als zum Herbst passen, weswegen man nachts nicht nur das Fenster zu, sondern auch die Heizung anmachen muss (und die Federbetten dort sind wirklich, wirklich warm)
- kurz vor dem Schlafengehen nochmal ein paar Tassen Tee trinken, damit man dann nachts auch mindestens zweimal rausmuss
- sich dabei natürlich auch nicht möglichst leise verhalten, sondern so rumtrampeln und auf die Türklinke hauen, dass ich trotz Ohrstöpseln (die ich hasse, nebenbei bemerkt) davon wach werde
- des morgens zwischen 5 und 6 den Wecker stellen (und, s.o. von wegen leise sein), um weiß der Geier was zu tun, weil es ja nicht reicht, dass man um halb sieben vom lieblichen Gong nebst erbaulicher Gott-liebt-dich-Mucke der Unterkunft (Jugend- und Freizeitheim. Ahahahaha.) geweckt wird

Und natürlich bin ich nach der Woche Schlafmangel und Pestbeulenversammlung mal wieder krank.

Ich brauche nächstes Mal definitiv ein Einzelzimmer. *zuck*
viverrida: (augen)
... sollte man um die Küche besser einen Bogen machen. Heute war wieder so einer. Anfang (und Höhepunkt) waren die Basilikumgnocchi, die sich heute Mittag nach etwa zwei Minuten im Wasser, in dem sie hätten garen sollen, in ihre Bestandteile aufgelöst haben. Und dabei hat das Rezept beim ersten Versuch im Sommer so gut funktioniert! Hmpf. Gab es halt Gnocchisuppe. War auch lecker, stand aber in keinem akzeptablen Verhältnis zum Arbeitsaufwand.
Dann habe ich es auch noch geschafft, zwei (zwei!) Ladungen schwarzes entschieden zu dunkles Brot zu produzieren. Ich meine, ich weiß ja, dass der Ofen ein bisschen eigen ist, aber gar so kreativ müsste er bei der Interpretation der Temperatureinstellungen jetzt auch nicht sein. Besser als nicht richtig durchgebacken, ja, aber nervig ist es trotzdem. Immerhin war er bei der Pizza kooperativ, die es zum Abendessen gab. Das versöhnt mit diesem Tag der kulinarischen Fehlschüsse. Fast.
viverrida: (shep)
Heute in unserer Reihe "Öfter mal was neues ausprobieren": Eintopf mit Wespeneinlage

Als mir vor ein paar Wochen beim Essen auf der Terrasse eine Fliege zielstrebig in den Topf mit meiner (nebenbei bemerkt an diesem Tag außerordentlich leckeren) Tomatensoße geflogen ist und damit ein viel zu schönes Ende gefunden hat, dachte ich ja schon, der Gipfel der Ungeziefer'schen Unverschämtheit sei erreicht.
Heute Mittag, beim Anblick der toten Wespe im Schöpflöffel wusste ich es dann besser. Sie sah schon ein wenig ... gar aus und außerdem wäre es mir doch aufgefallen, wenn sie am Tisch unterwegs gewesen wäre, oder nicht? Da fiel mir wieder ein, dass ja beim Kochen eine in der Küche rumgenervt hatte und dann plötzlich verschwunden war. Und wohl nicht durchs angekippte Fenster wieder nach draußen, wie ich vermutet hatte, sondern in den Topf, während ich noch am Gemüse schnippeln und reinwerfen war. Doll.
Also Wespe auf dem Kompost entsorgt und kopfschüttelnd weitergegessen. War zum Glück eh erst bei der zweiten Portion, so dass es dann auch nicht mehr drauf ankam.

Und was lernen wir daraus?
~ Wespe würzt zwar nicht merklich, schadet dem Geschmack eines Eintopfs aber auch nicht.
~ Immer wenn man meint, dreister dümmer geht's nicht mehr, kommt von irgendwo ein Insekt daher.
~ Oh, und die gelben Wespenstreifen werden nach einer Weile kochen dunkler.
viverrida: (augen)
Irgendwann hatte ich mir ja mal vorgenommen, mich nur noch in Begleitung einer Axt in die Nähe von der DB zugehörigen Einrichtungen zu begeben. Heute hab ich es mal wieder bereut, diesem Vorsatz nicht gefolgt zu sein.
Nachdem ich Silvester mit [livejournal.com profile] linfer bei [livejournal.com profile] aguaracu  verbringen werde und das zum Laufen dann doch ein bisschen zu weit ist, habe ich mich heute ans Fahrkartenkaufen gemacht. Jaaa... *irrekicher* Mal ganz davon abgesehen, dass irgend so ein Volltrottel auf die Idee gekommen ist, dass man da mal ein neues Programm aufspielen könnte (oder whatever) – wo kämen wir denn sonst hin, wenn sich irgendwann mal jemand mit den Automaten auskennen würde – und das Ganze erstmal ein etwas planloses Geschwurbel war, ging der Ärger dann beim Bezahlen so richtig los. Die Karte hat er zwar erstmal angenommen, aber dann hat sie ihm doch nicht mehr gefallen, dem Herrn Automat. Nochmal probiert, neee :piiieeeep:, wollen wir nicht. Bei den nächsten paar Versuchen auch nicht. Aber die Einstellungen zurücksetzen, das wär doch mal was. Also von vorne, unter leisem Fluchen, dank langsam erfrierender Finger. Andere Karte genommen. War auch nicht genehm. Inzwischen stand dann beim zweiten Automaten keiner mehr, also dort ein neuer Anlauf. Finger mittlerweile wirklich fast abgefroren. Und, Überraschung! Whoopdeedoo! Keine Sparangebote mehr verfügbar! Am Donnerstag und Dienstag, ja nee, is klar. Da zahlt man dank technischer Zickereien doch gerne mal 70 Euro mehr als eingeplant. :p Davon, dass Platzreservierungen jetzt für die Hinfahrt 5 und die Rückfahrt 2,50 kosten, statt wie früher 2 Euro pro Fahrt, mal ganz zu schweigen. Säcke.
viverrida: (kruemelmonster)
Ich werde nie, niiieeee wieder über den Teig für die Nougatsterne meckern. Er ist ein Musterbeispiel an Verarbeitbarkeit, verglichen mit der Vorstufe von Zimtsternen. Fängt schon damit an, dass es die von meiner Mutter angekündigte "Konsistenz wie Kartoffelbrei" ziemlich auf den Punkt bringt: weich, matschig, unsäglich anhänglich. In Sternform bringen und in selbiger aufs Backblech bugsieren lässt er sich also nur unter Zuhilfenahme von reichlich Mehl an allem, was mit dem Teig in Berührung kommt (Finger, Ausstechform, Tisch, und am besten auch noch die zum Auswellen verwendete Frischhaltefolie). Dass man zu diesem Zwecke eigentlich Puderzucker nehmen soll, habe ich mal geflissentlich ignoriert.
Nach dem ersten Sieg über den Teig – das, was auf dem Backpapier/-blech liegt, ist tatsächlich als Sterne zu erkennen – kommt aber erst das eigentliche Problem. Da muss noch ein Zuckerguss drauf. Was natürlich wunderbar funktioniert, weil die Sterne gut bemehlt üüüberhaupt nicht rumrutschen, wenn man sie bepinselt, und sich auch bestens festhalten lassen, weich wie sie sind. Jahaha. Wobei das alles ja gar nicht so schlimm wäre, wenn, ja wenn das, was dann letztlich aus dem Ofen kam, ein bisschen weniger wie Supernovae und ein bisschen mehr nach Sternen ausgesehen hätte. Hmpf. Und nein, Fotos gibt's davon keine. :p

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